- Design Policy Days
- When Design Gets Political
Deutscher Designtag e. V., Forschungszentrum „Normative Ordnungen“ der Goethe-Universität Frankfurt am Main
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Der dritte Tag der Design Policy Days an der Goethe-Universität Frankfurt richtet sich an alle, die Design als politische Kraft denken. Gemeinsam mit dem Deutschen Designtag und dem Forschungszentrum Normative Ordnungen widmet er sich der institutionellen Politik: Wie lässt sich Design methodisch, strukturell und normativ in politische Entscheidungsprozesse integrieren – und wie kann Politik selbst als Gestaltungsfeld verstanden werden?
Der Tag ist in drei Tracks gegliedert: DEBATE verhandelt in Roundtable-Diskussionen die großen Herausforderungen unserer Zeit im Zusammenspiel von Design, Politik und Wissenschaft – in vier Feldern: Zivilgesellschaft, Digitale Souveränität, Transformation und Staatsreform. REFLECT bildet den politik- und designwissenschaftlichen Track, in dem Projekte präsentiert und die aufgeworfenen Fragen theoretisch gerahmt werden. ACT erweitert die Konferenz durch Workshops sowie eine Ausstellung internationaler Best-Practice-Beispiele, die erfahrbar machen, wie Design bereits heute als politische Gestaltungskraft wirkt. Die Ergebnisse des Tages fließen in die Finalisierung des Design Action Plan Frankfurt RheinMain ein.
Außerdem im Programm: Europe by Design. Denn die Zukunft Europas passiert nicht von selbst – sie wird gestaltet. Im Track ACT entwirft 21st Europe mit Blueprints for the Future of Europe Design als zivilgesellschaftliche Fähigkeit, Europas Richtung aktiv und gestalterisch mitzubestimmen. Und wer Demokratie nicht nur besprechen, sondern verändern will, findet im Workshop von Mehr Demokratie e. V. den Raum dafür – von der eigenen Nachbarschaft bis zur globalen Ebene.
Zum Abschluss des Tages wird der Hessische Staatspreis Universelles Design durch Finanzminister Alexander Lorz und Staatssekretärin Manuela Strube verliehen. Der Preis wird seit 2013 alle zwei Jahre von den hessischen Ministerien für Finanzen, für Soziales und für Wirtschaft und Verkehr gemeinsam vergeben, unter der Schirmherrschaft von Ministerpräsident Boris Rhein. Ausgezeichnet werden Produkte, Projekte und Dienstleistungen, die Barrieren abbauen: im digitalen Raum, in der gebauten Umwelt, im Alltag.
Workshops:
21st Europe, Mehr Demokratie e. V., die Deutsche Gesellschaft für Designtheorie und -forschung (DGTF) in Zusammenarbeit mit dem Bureau of European Design Associations (BEDA)
Themenschwerpunkte:
- Design als demokratische Kompetenz: normative Grundlagen von Gestaltung und Demokratie
- Design in Government & Design Policy: internationale Perspektiven von Europa bis Asien
- Zivilgesellschaft, Digitale Souveränität, Transformation und Staatsreform als Gestaltungsfelder
- Demokratische Innovationsformate: Citizens' Assemblies, Civic Prototyping, neue Repräsentationsmodelle
- Von Analyse zu Handlung: der Design Action Plan Frankfurt RheinMain
Programm
09:00–09:30 Uhr Registrierung
09:30–09:45 Uhr Begrüßung und thematische Einführung mit Nicole Deitelhoff (Normative Orders), Irmgard Hesse (Deutscher Designtag) und Carolina Romahn (WDC 2026)
09:45–11:15 Uhr Inhaltliche Einführung (Felix Kosok, WDC 2026) und Internationales Eröffnungspanel mit Pradyumna Vyas (WDO), Thomas Hemmelgarn (EU Policy Lab), Lucy Kimbell, Min Wang und Freeman Lau (Moderation: Felix Kosok)
11:30–13:00 Uhr Parallele Tracks (DEBATE, REFLECT, ACT)
13:00–14:30 Uhr Mittagspause [Selbstverpflegung]
14:30–17:00 Uhr Parallele Tracks (DEBATE, REFLECT, ACT)
17:00–17:15 Uhr Kaffeepause
17:15–18:30 Uhr Parallele Tracks (DEBATE, REFLECT, ACT)
18:30–19:15 Uhr Abschlusspanel mit Nicole Deitelhoff, Boris Kochan und Alexander Lorz (Moderation: Rebecca Schmidt)
19:15–20:15 Uhr Verleihung Hessischer Staatspreis Universelles Design
20:15–21:30 Uhr Drinks & Networking
Die Veranstaltung findet in deutscher und englischer Sprache mit wechselseitiger, automatisierter Übersetzung statt.
Speaker:innen

Juliane Baruck
Juliane Baruck leitet das Beteiligungsprojekt Hallo Bundestag. Sie nimmt mit ihrem Thema am Roundtable Zivilgesellschaft teil und diskutiert die affektiven Dimensionen politischer Repräsentation und warum die repräsentative Demokratie neue Gestaltungsansätze benötigt.

Philipp Cartier
Philipp Cartier leitet die Gestaltungszentrale Politik e.V. und forscht an der HFBK Hamburg. In seinem Beitrag zeigt er auf, wie Politik und Design voneinander lernen können, indem Arbeits- und Denkweisen des Designs gezielt in politische Aushandlungsprozesse integriert werden.
©Foto: Uwe DettmarNicole Deitelhoff, Prof. Dr.
Prof. Dr. Nicole Deitelhoff ist Direktorin des Leibniz-Instituts für Friedens- und Konfliktforschung (PRIF) und Professorin an der Goethe-Universität Frankfurt. In ihrem Panel-Beitrag spricht sie darüber, wie Design öffentliche Räume so gestalten kann, dass Bürger:innen zusammenkommen und konstruktiv über ihr Zusammenleben streiten können – ein Schlüssel für eine lebendige Demokratie.

Johanna Fabrin
Johanna Fabrin ist Managing Director bei 21st Europe. In ihrem Beitrag Europe by Design verdeutlicht sie, dass Design nicht nur Formgebung, sondern eine zivilgesellschaftliche Fähigkeit ist, um die Zukunft Europas aktiv und richtungsweisend zu gestalten.

Anke Gruendel, Dr.
Dr. Anke Gruendel ist akademische Koordinatorin am Leuphana Transformation Lab. Sie thematisiert in ihrem Beitrag, wie Design in politischen Prozessen wirkt und aktuell oft mehr als kritische Praxis denn als konkretes Werkzeug der Politikgestaltung fungiert.

Klaus Günther, Prof. Dr.
Prof. Dr. Klaus Günther ist Goethe Teaching Professor für Rechtstheorie und Strafrecht. In seinem Beitrag zur Staatsreform hinterfragt er kritisch die Zwecke und Zielgruppen staatlicher Strukturveränderungen aus rechtsphilosophischer Perspektive.

Kerem Halbrecht
Kerem Halbrecht ist städtischer Praktiker, Gründer und Co-Direktor des Berliner Studios PlattenBaum. Anhand von Projekten wie Just Add People zeigt er, wie spielerische Ansätze und Rapid Prototyping bürgerschaftliche Beteiligung aktivieren und frische Perspektiven in die Stadtplanung bringen.
©WOLFGANG HANKERegina Hanke, Prof.
Prof. Regina Hanke ist Professorin für Communication Design & Design Management. Sie beleuchtet Design Policy als einen Hebel, dessen Wert sich erst durch das Zusammenspiel mit Instrumenten, Akteuren und Steuerungsebenen voll entfaltet.
©©2022 fotostudiocharlottenburgLynn Harles, Dr.
Lynn Harles ist Senior Design Researcher am Competence Center Transformation Design der Hochschule Luzern und Vorstandsmitglied der DGTF. Sie erforscht transformative Designansätze an der Schnittstelle von digitaler Souveränität, Öko-sozialer Transformation und Designpolitik als Forschungspolitik.
©Salome RoesslerIna Hartwig, Dr.
Dr. Ina Hartwig ist Dezernentin für Kultur und Wissenschaft der Stadt Frankfurt am Main. In ihrem Beitrag When Design Gets Political betont sie die Notwendigkeit disziplinübergreifender Allianzen zwischen Politik, Wissenschaft und Gestaltung, um den großen gesellschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit wie Klimawandel oder KI wirksam zu begegnen.

Greta Hauer
Greta Hauer ist Designerin und Policy Analyst im EU Policy Lab der Europäischen Kommission. In ihrem Beitrag präsentiert sie partizipative Simulationsübungen (Pre-Enactment Exercises), um zukünftige Krisen zu erproben, ungesehene Perspektiven sichtbar zu machen und resiliente Politikstrategien zu entwickeln.
©(c) Thomas HemmelgarnThomas Hemmelgarn, Dr.
Dr. Thomas Hemmelgarn leitet das EU Policy Lab der Europäischen Kommission. Er gibt Einblicke, wie kollaborative, systemische und vorausschauende Ansätze genutzt werden, um wissenschaftliche Erkenntnisse innovativ in die EU-Politikgestaltung einzubringen.

Anna Hentschel
Anna Hentschel ist wissenschaftliche Mitarbeiterin im Fachbereich Urban Design an der HCU Hamburg und Gründungsmitglied des Netzwerks Invisible Playground. Sie forscht zu spielerischen Gestaltungsmethoden für partizipative Stadtentwicklung und untersucht, wie kollaboratives Future-Making neue Teilhabeformen eröffnet.

Bianca Herlo, Prof. Dr.
Prof. Dr. Bianca Herlo leitet das Competence Center Transformation Design an der Hochschule Luzern und ist Vorsitzende der DGTF. Sie nimmt mit ihrem Thema am Roundtable zu Digitaler Souveränität teil und diskutiert intersektional-feministische Ansätze der Designforschung, um digitale Ungleichheiten zu beleuchten und gesellschaftliche Teilhabe gerechter zu gestalten.
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Karin Huber-Heim, Mag.
Mag. Karin Huber-Heim ist Inhaberin der Stiftungsprofessur für Kreislaufwirtschaft und transformative Geschäftsmodelle an der FH des BFI Wien. Ihr Fokus liegt auf Smart Policy Design, um transformative Lösungen in öffentlichen Services und im Alltag einfacher und wirksamer zu machen.

Sabine Junginger, Prof. PhD
Prof. Sabine Junginger, PhD, leitet die Civic Design Research Group an der Northumbria University. Sie spricht darüber, dass digitale Inklusion ein Verfallsdatum hat und beleuchtet die Bedeutung von menschenzentriertem Design für evidenzbasierte Politikgestaltung.

Lucy Kimbell, Prof. Dr.
Prof. Dr. Lucy Kimbell ist Professorin für Contemporary Design Practices am Central Saint Martins, UAL. Sie thematisiert die Risiken und Chancen der Verankerung von Design in der öffentlichen Politik und fordert, dass Design seine kosmopolitische Verantwortung anerkennt.
©Michael BundschererBoris Kochan
Boris Kochan ist Präsident des Deutschen Designtags. Als Unternehmer, Designer und Berater bringt er seine umfassende Expertise in die Gestaltung von Organisationen und Beziehungen sowie in die übergeordnete Designpolitik ein.

Maiken Laackmann, Prof.
Prof. Maiken Laackmann ist Professorin für Animation und 3D Bewegtbild an der HSD Düsseldorf. In ihrem Beitrag zur digitalen Souveränität fordert sie dazu auf, den digitalen öffentlichen Raum aktiv zu besetzen und zu gestalten, um nicht-kommerzielle, offene und demokratische Alternativen zu schaffen.

Ralph Alexander Lorz, Prof. Dr.
Prof. Dr. Ralph Alexander Lorz ist Hessischer Minister der Finanzen. Auf dem Closing Panel vertritt er die These, dass gute Politik gestaltet: Universelles Design beweist, dass der Abbau von Barrieren eine Gesellschaft schafft, die alle trägt – digital, analog und inklusiv.

Birgit Mager, Prof.
Prof. Birgit Mager ist Präsidentin des Service Design Network. Sie zeigt auf, wie Service Design die Zukunft des öffentlichen Sektors gestaltet, indem es Verwaltungen zu Ermöglicherinnen und Bürger:innen zu aktiven Mitgestalter:innen macht.

Marta Malesinska
Marta Malesinska ist Policy Analyst und Designerin im EU Policy Lab der Europäischen Kommission. Sie zeigt auf, wie Future Personas demokratische Zukünfte greifbar machen und gleichzeitig die gestalterische Herausforderung aufzeigen, wessen Werte in der Zukunft repräsentiert werden.

David Martens
David Martens ist Designer und Foresight Practitioner im EU Policy Lab der Europäischen Kommission. In seinem Beitrag stellt er das Foresight Theatre Lab vor und zeigt, wie performative und verkörperte Methoden genutzt werden können, um relationale Systeme erfahrbar zu machen und innovative Impulse für die Politikgestaltung zu setzen.

Christina Melander, MSc
Christina Melander ist Chief Design Officer am Danish Design Center und ehemalige Präsidentin der BEDA. Sie verfügt über mehr als 25 Jahre Erfahrung an der Schnittstelle von Design und Wirtschaftsförderung und zeigt auf, wie Design in staatlichen Programmen nachhaltigen gesellschaftlichen und ökonomischen Wert stiftet.

Markus Miessen, Prof. Dr.
Prof. Dr. Markus Miessen ist Architekt, Autor und Professor für Urban Regeneration an der Universität Luxemburg sowie Gründer von Cultures of Assembly (COA). In seinem Beitrag stellt er das Projekt The Esch Clinics vor, das durch direkte Aktion und Policy Design Luxemburgs ersten permanenten Bürgerrat etabliert hat.

Markus Möller
Markus Möller ist im Landesvorstand Hessen von Mehr Demokratie e.V. aktiv. Sein Beitrag untersucht die globale Zukunft der Demokratie und analysiert demokratische Prozesse und Beteiligungsformen von der lokalen bis zur globalen Ebene.

Brian Morgan, Dr.
Brian Morgan ist PhD Researcher an der Ulster University. In seinem Beitrag untersucht er die Rolle von Design bei der Erneuerung der Demokratie und argumentiert für Civic Prototyping als alltägliche, experimentelle Praxis der Bürgerbeteiligung abseits von Top-Down-Strukturen.

Mai Nguyen, Prof.
Prof. Mai Nguyen ist Direktorin des Design Labs an der UC San Diego. In ihrem Panel-Beitrag zu Design in Government stellt sie Modelle für ein gemeinschaftsgetriebenes, bürgerschaftliches Design vor, das soziale und räumliche Gerechtigkeit fördert.

Eileen O'Sullivan
Eileen O'Sullivan ist Dezernentin für Bürger:innen, Digitales und Internationales der Stadt Frankfurt am Main. Sie verantwortet die Verwaltungsdigitalisierung der Mainmetropole und setzt sich am Roundtable für digitale Souveränität dafür ein, öffentliche Services nutzerfreundlich, barrierefrei und resilient zu gestalten.
©www.constanzeflammme.deCaroline Paulick-Thiel, Master Public Policy
Caroline Paulick-Thiel ist Direktorin von Politics for Tomorrow. Sie spricht darüber, wie verteilte Handlungsfähigkeit, nachvollziehbare Zuständigkeiten und revidierbare Macht neu verbunden werden müssen, um krisengetriebene Transformationen demokratisch zu gestalten.

Felix Petersen, Dr.
Dr. Felix Petersen ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Politikwissenschaft der Universität Münster. Er forscht zu demokratischen Innovationen und spricht darüber, wie eine robuste demokratische Regierungsführung die aktive Beteiligung von Bürger:innen an Entscheidungsprozessen erfordert.

César Reyes, Phd
César Reyes ist Architekt und Postdoktorand für Urban Regeneration an der Universität Luxemburg. Als Co-Kurator von Cultures of Assembly (COA) stellt er das Projekt The Esch Clinics vor und zeigt, wie durch direkte Aktion und Policy Design neue Formen von Urban Commoning und Luxemburgs erster permanenter Bürgerrat entstehen.

Michael Saward, Prof.
Prof. Michael Saward ist Professor an der University of Warwick und demokratischer Theoretiker. In seinem Beitrag stellt er sein interdisziplinäres Projekt vor, das demokratische Systeme durch die Linse des Design Thinkings betrachtet, um demokratische Strukturen neu zu denken.
©Ben KuhlmannAnna Scheuermann, Dipl.-Ing.
Anna Scheuermann ist Architektin, Autorin, Kuratorin und Co-Gründerin der Architects for Future in Frankfurt RheinMain. Sie nimmt mit ihrem Thema am Roundtable Transformation teil und betont die Notwendigkeit, Abriss zu vermeiden und stattdessen den Umbau und Weiterbau des bestehenden Gebäudebestands in Deutschland zu fördern.
©"Normative Orders"Rebecca C. Schmidt
Rebecca C. Schmidt ist Geschäftsführerin des Forschungszentrums Normative Ordnungen. In ihrem Beitrag betont sie, dass gesellschaftliche und politische Teilhabe durch Design eingeschränkt oder befördert werden kann, weshalb Demokratie und Design zwingend gemeinsam gedacht werden müssen.
©FELIX SCHMITTDeborah Schnabel, Dr.
Dr. Deborah Schnabel ist promovierte Psychologin und Direktorin der Bildungsstätte Anne Frank. Sie setzt sich dafür ein, demokratische Inhalte im digitalen Raum zugänglich und wirksam zu vermitteln sowie zeitgemäße Bildungsansätze gegen Antisemitismus und Rassismus zu entwickeln.

Neha Sharma
Neha Sharma ist Senior Policy Designer im Policy Lab der britischen Regierung. Sie teilt ihre Erfahrungen darin, menschenzentrierte und designorientierte Ansätze in die Politikgestaltung einzubringen, um diese reaktionsschneller, inklusiver und lebensnaher zu machen.
©www.actionbilder-oppermann.deSven T. Siefken, Prof. Dr.
Prof. Dr. Sven T. Siefken ist Professor für Politikwissenschaft an der Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung. In seinem Beitrag beleuchtet er die Schnittstellen von Politikwissenschaft und Gestaltung und diskutiert, wie diese Disziplinen bei der Weiterentwicklung demokratischer Repräsentation zusammenwirken können.

Manuela Strube
Manuela Strube ist Staatssekretärin im Hessischen Ministerium für Arbeit, Integration, Jugend und Soziales. In ihrem Beitrag verdeutlicht sie, wie gute Gestaltung Teilhabe schafft, und stellt Lösungen vor, die Inklusion fördern und Barrieren abbauen.
©Alex Sedgmond PhotographyPiotr Swiatek
Piotr Swiatek ist Strategic Projects Manager im Bereich Design- und Innovationspolitik bei PDR an der Cardiff Metropolitan University. Er untersucht die Verankerung von Design im öffentlichen Sektor und zeigt Wege auf, wie isolierte Modellprojekte in dauerhaften institutionellen Wandel überführt werden können.

Philipp Töllner
Philipp Töllner ist Social Media Manager und Co-Gründer der Social Media Academy. In seinem Beitrag fordert er ein zugängliches Wissen über Plattformdesign und den Aufbau eigener demokratischer Infrastrukturen, um der Dominanz rechtsextremer Akteur:innen in sozialen Medien zu begegnen.

Rojda Tosun, Ass. iur.
Rojda Tosun ist Juristin und Gründerin von PublicLegalDesign. Sie nimmt mit ihrem Thema am Roundtable zur Staatsreform teil und fragt, wer die Regeln unserer Demokratie gestaltet und wie Recht und Institutionen so designt werden können, dass sie gesellschaftlichen Wandel ermöglichen.

Nynke Tromp, Dr. ir.
Dr. ir. Nynke Tromp leitet das Programm PONT bei der Dutch Design Foundation und forscht zu Social Design und Verhaltensänderung. In ihrem Beitrag im Panel Design in Government zeigt sie, wie die grundlegende Verankerung von Design in öffentlichen Prozessen dazu beiträgt, eine reaktionsfähige und bürgernahe Regierungsführung aufzubauen.
©privatFriedrich von Borries, Prof. Dr.
Prof. Dr. Friedrich von Borries lehrt Designtheorie an der HFBK Hamburg. In seinem Beitrag vertritt er die Position, dass Demokratie das Ergebnis von Gestaltungsprozessen ist und wir alle als Designer:innen dieser Prozesse fungieren, um das gesellschaftliche Miteinander neu zu erproben.

Pradyumna Vyas, Prof.
Prof. Pradyumna Vyas ist Präsident der World Design Organization. In seinem Beitrag verdeutlicht er, wie Designpolitik den Schritt von Einzelprojekten zu systemischem Wandel ermöglicht, um gesellschaftliche Herausforderungen zu bewältigen und das Leben der Menschen zu verbessern.

Min Wang, Prof.
Prof. Min Wang ist Professor an der Central Academy of Fine Arts (CAFA) in Peking und Chief Academic Officer des Design Innovation Institute of Shanghai. Im internationalen Eröffnungspanel bringt er seine weltweite Erfahrung in Designpolitik, Bildung und strategischer Gestaltung ein, unter anderem als ehemaliger Designdirektor der Olympischen Spiele 2008 in Peking.

Christian Weis
Christian Weis ist Bürgermeister der Stadt Esch-sur-Alzette in Luxemburg. Im Rahmen von The Esch Clinics berichtet er über die Transformation der ehemaligen Industriestadt und zeigt, wie partizipative Stadtentwicklung und Bürgerräte konkrete Lösungen für urbane Herausforderungen schaffen.
©Hotwells PhotographyAnna Whicher, Prof.
Prof. Anna Whicher ist Professorin für Design & Policy am Forschungsinstitut PDR der Cardiff Metropolitan University. In ihrem Beitrag From Design Policy to Design Action zeigt sie auf, wie aus politischen Zielsetzungen durch partizipative Aktionspläne und gezielten Kompetenzaufbau wirksame, dauerhafte Veränderungen in Verwaltung und Gesellschaft entstehen.

James White
James White ist Head of Studios am Design Lab der UC San Diego. Gemeinsam mit Mai Nguyen präsentiert er Ansätze, wie Design genutzt werden kann, um das bürgerschaftliche Engagement zu stärken und Designer:innen, Gemeinden und Institutionen zusammenbringen.

Florian Wieczorek, Dr.
Dr. Florian Wieczorek leitet den Bereich Beteiligung bei Mehr Demokratie e.V. Er plädiert für ein partizipatives Update unserer Politik und beleuchtet die Potenziale und Herausforderungen von Bürgerräten in der demokratischen Entscheidungsfindung.

Daniela Winkler, Prof. Dr.
Prof. Dr. Daniela Winkler ist Professorin für Öffentliches Recht und leitet den Masterstudiengang Planung und Partizipation an der Universität Stuttgart. In ihrem Beitrag befasst sie sich mit robuster demokratischer Regierungsführung und untersucht, wie Bürgerbeteiligung und Transformationsprozesse das Recht und die demokratische Praxis bereichern.
©Manuela BustTobias Witt
Tobias Witt ist Service Design Lead am CityLAB Berlin. In seinem Beitrag macht er deutlich, dass die Digitalisierung der Verwaltung nur gelingt, wenn die Prozesse im Hintergrund mitgedacht werden und die Mitarbeiter:innen die Veränderungen tragen können.
©Christof JakobKarin Wolff
Karin Wolff begleitet die WDC 2026 ehrenamtlich und war über neun Jahre Hessische Kultusministerin sowie spätere Geschäftsführerin des Kulturfonds Frankfurt RheinMain. In ihrem Beitrag Hessian Examples - vibrant small towns zeigt sie auf, wie beweglich und innovativ kleinere Kommunen agieren und wie interkommunaler Austausch bürgernahe Verwaltungslösungen stärkt.
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